Diese Zeiten ?!

es war einmal in Deutschland

Es war einmal ... die Zeit um 1900 - die Zeit meiner Gross-Eltern. Eine schlimme Zeit. Voller mörderischem sich Bekriegen und ums Überleben kämpfen. Seitens der GrossVäter den ersten Welt-Krieg noch kämpferisch mit-machend. Im  zweiten Weltkriegs  -im Alter-  dann den schrecklichen Tod der Söhne und den Horror  in der Heimat mit erlebend.

Meine Grosseltern waren gütige,  sozial denkende
! und sozial handlende !  "einfache" Menschen.
Ein GrossVater mittlerer Bauer auf eigenem, härtest erarbeitetem, Hof. Der andere GrossVater SchuhmacherMeister, dessen "Werkstatt" aus einem etwa 3x2m grossem Podest   -mit den Werlzeugen und Leisten an der Wand-  im Wohnzimmer bestand.

Meine Eltern, vor 1920 geboren, erlebten als Kinder noch die "Nach-Wehen" des ersten Weltkriegs - und, als erwachsen,  die Grausamkeiten des 2. Weltkriegs selbst und "hautnah".  Vater 
" an der Front" - dann als Kriegs-Gefangener.  EheFrau und Kinder zu Hause - auf dem Bauernhof der GrossEltern.

Wir Kinder wuchsen dort auf -so bescheiden wie behütet -
! und glücklich ! 
  Wir hatten zwar einerseits wenig - ABER es fehlte uns NICHTS !

Wie der Krieg "meine Welt geformt hatte" bekam ich in jungen Jahren gar nicht mit. Einerseits, weil wir "auf dem Land" lebten. Wo wir Kinder keine "KriegsHandlungen" bewusst  miterlebten.  Es war halt so, wie es war.
Erst später, etwa ab dem 16. Lebensjahr wurde mir bewusster, was geschehen war - und vor Allem fort-wirkte. 
Der so markige -wie teils überflüssigste- Kommandoton (einiger als heimgekehrte Soldaten teils im Schnell-Durchgang geschulten) Lehrer des Gymnasiums begann mir (als Kontrast zu "normal ausgebildeten Lehrern) aufzufallen.

Besonders krass zeigte sich das -teils erbarmungslose- Kommandier-Gehabe bei einigen Dozenten der IngenieursSchule, die ich mit gut 20 Jahren "besuchte":

Ein Dozent hatte gar den Spitznamen "die wilde Sau" - den er sich "redlich verdient hatte".
Es war  uns Studenten auch teils bekannt, dass/welche Dozenten, eine "braune Vergangenheit" hatten.

Meine Generation wurde von  Menschen geleitet, regiert und kommandiert, die teils deutlich zu wenig  "menschlich" fühlten und  handelten.
Wie konnten DIE auch anders sein, die  Ex-Soldaten, die zuvor über Jahre erbärmlich lebten,
töteten oder mordeten
--- um nicht selbst getötet / ermordet zu werden ?!

((In Amerika, einem Land im Dauer-Bekriegen anderer Länder,
gibt es ein extra-Veteranen-Ministerium. -
Und von den amerikanischen Soldaten 
werden etwa gleich viele im Krieg getötet -
als sich sich "ent-wurzelte" und "ver-un-menschlichte"  Ex-Soldaten per Selbstmord verabschieden !))


-- Ein Krieg wirkt noch lange nach ! --
Bis zur Enkel-Generation der Ex-Krieger !

Viele "Ex-Krieger" bilden aus erlernten ÜberLebensStrategieen in der NachKriesZeit "Seilschaften".  Ex-Kameraden halten ihre Kontakte und stehen sich bei - auch nach dem Krieg.
Das ist einerseits absolut gut so. - ANDERERseits führt es aber dazu, dass man sich auch viele Pöstchen und "Posten" gegenseitig zuschob, wofür viele der "beglückten Ex-Kameraden" eindeutig  fachlich UND menschlich viel zu wenig qualifiziert waren !

Mit dem "Erfolg", dass dann wirklich fähige Führungs-Kräfte unterdrückt oder gefeuert werden - und so manche (ehemals "gute") Firma , und so mancher ehemals "hoffnungsvolle" Konzern "gegen die Wand gefahren wurde".
Was ich oft -!viel zu oft!- mit-erlebte!

Ein typisches Beispiel:
Niedergang des Firmen-Konglomerats "GuteHoffnungsHütte".

Wo ich als JungIngenieur Assistent eines BetriebsLeiters wurde,
der den 500-Mann-Teil-Betrieb ähnlich führte
wie vorher "sein" U-Boot als Kapitän-Leutnant.

ER musste "dieses Schiff", diesen Betrieb, schliesslich
wegen viel zu schwer-wiegender Führungs-
und Fach- Qualifikationen verlassen
UND
landete anschliessend per "Seilschafts-Kameradschaften"
als noch grösser Boss eines Grösstbetriebs,
... bei den "Stahlwerken Peine-Salzgitter"

 Menschen wie dieser Ex-KapitänLeutnant
"formten" im Wesentlichen "meine Generation".
Mit dem Ergebnis,  dass daraus wurden:
Ein grosser Anteil "schlaue Duckmäuser", die sich nur in der Masse stark fühlten, wie über 90% der sich vor Eigenlob
immer noch überschlagenden "68-er".

Die beim grosspurig angekündigten "Marsch durch die Instanzen" mangels "individueller Qualitäten"
schnellst aufgegeben haben
UND  fast ALLE zu "Popöchen - Kriechern"  wurden.

Ein mittlerer Anteil an Menschen, die sich im öffentlichen Leben "sinnvoll anpassten"  und "privat" liebe, anständige, fürsorgliche
 
Nur ein winziger Anteil der einst gross-kotzigen "68er"
hatte genügend Mut, Charakter und Intellekt,
keinem der  dominierenden "autoritären Sch..sser
"NIRGEND-wo" reinzukriechen.
 
Ja, es läuft einfach .
mal vor sich hin , mal mit Dir mit, mal gegen Dich 
Das  Leben. Mal mehr neben Dir her. Mal mehr um Dich rum. Mal über Dich hinweg. Bis es ausläuft. Du kannst nichts anhalten. Nichts ausradieren. Und auch nicht mal einen klitzekleinen Millimeter rückwärts Fahren.
Höchstens dich im Kreis drehen - was nichts bringt. Und wenn es mal die falsche Abzweigung war, au weia!  - So bleibt Dir nur hoffen, dass DIE nicht in einer Einbahnstrasse endet. The way of no return.
Der Fahrt  ohne RückFahrKarte.

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Was hier zu Lesen ist, richtet sich vor allem an meine 4 Kinder
UND
zum Mit-nach-Denken an alle Frauen und Männer,
welche Partner-Probleme haben
UND auch
an alle, die etwas Unterhaltendes lesen mögen.
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Es ist wunderschön, wenn du Vor-fahren hattest, die dich "ein-spuren" konnten. mit dem kleinen Nachteil, dass du dich dann auch an das "eingefahrene Programm" halten sollst.
Keine spontanen Luftsprünge, keine Kapriolen deinerseits!
Sonst droht Dir, aus dem Nest zu fallen!
gestartet 2.7.21

Es läuft eben. das Leben. Mal grausam kurz und traurig, mal auf mittlerer Ebene so vor sich hinläppernd. mal hoch droben. mal thronend - mal im Schleudersitz und  Du musst irgendwie mit-laufen. 
Mit  zwar meist bekannter nächsten Etappen-Ziel  ... ..  .
Aber ohne verlässlich buch-bare Route !

Wenn wir uns tatsächlich mal- "abgeklärt" und "von oben" betrachten könnten. Steuern könnte.  --Mit Umschalt-knopf---.
Ein nicht überbietbares Super-Duper-UnterhaltungsProgramm !

Möglich schon, dass "DER da Droben" uns deswegen ganz genauso geschaffen hat, wie wir sind ?! Und dass all die Religionen mit all den einzel- oder mehrfachGöttern auch nur ein Teil  der göttlichen Vielfalt SEINES Unterhaltungs-Programms sind ?!

Dass "mein" christlicher Glaube "nicht glaub-haft" ist, beweisen -jährlich von Neuem- die UN-christlichen Handlungen Kinder-schändender, betrügender, verscheiernder, besch..ssender, Kanonen segnender,
"Vertreter des christlichen Gottes auf Erden" -
Die uns also etwas als "des einzig wahren Gottes Gebote"
glauben lassen wollen, was ihnen selbst "am A..ch vorbeigeht" !

Hm, hm, hm.... dann könnte es wohl sinvollst sein, sich selbst so gut wie irgend möglich zu bemühen, dass unere menschlichen Lebens-Vielfältigkeiten immer mal wieder mal noch "mit eins drauf bekommen" ?!

Damit es "IHM" oder "IHNEN", den GÖTTLICHKEITEN nicht mal beginnt, beim Zuschaun zu  langweilig zu werden. ---

Und dass die "wirklich massgeblichen Götter " unser Menschen-Theaterchen dann  per "letztem showdown"  terminieren.
Weil Es aus zu viel Wiederholungen  stinke-langweilig geworden ist ?!  

Vielleicht .... vielleicht... erklärt sich ja auch DA-raus, dass es so viele Schurken gibt, denen es lebenslang bestens geht -
weil DIE nämlich "Dem/Denen Oben" die  besten "Unterhaltungen" bringen ?!

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WAS einem doch so alles durch dieses Bisschen Menschen-Köpflein gehen kann ?!

Gehört "man" DAfür denn nun eigentlich bestraft, weil zu wider-borstig.
Weil die verbotenen "Früchte vom Baum der Erkenntnis gegesen ?!

ODER ABER geht man straffrei aus, weil "man" als "Marionette" ja nur den Schurken spielt - aber natürlich kein Schurke ist ?!

Also ---Ein-Stein--- fällt mir nun,  nach all dem "Gedenksel" beim besten Willen nicht vom Herzen!

Schnell nehm ich daher Zuflucht in einem  gelobten Land, namens Bayern - mit seinem  
              
  "  schaun mir mal, dann wern mers segn !   "  

...  und ...

  ! halle-...luja , sog i !
                !!  kreiz-fix halleluja sog i   !!
!!! himmel-herrschaft-zeiten !!! 

... Seit an Seit mit dem "Bayern im Himmel"
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Die vergangenen Tage war ich "hier" sehr mit meinem Lebens-Rückspiegel beschäftigt, was, als begonnen, "um mal einen Punkt zu setzen" mich einfach deswegen nicht mehr los liess, weil mir immer mehr bewusst wurde,
was für ein wahnsinns-ereignis-reiches Leben ich doch hatte !
Recht herzlichen Dank dafür !


Die ersten 8  jahre aufgewachsen bei 3 herzensguten, lieben, ehrenwerten Menschen.
Grossvater Karl, als 12. und jüngstes, überlebendes  von 17 ursprünglich geborenen Kindern seiner Eltern aufgewachsen - mit Startkapital Null in Wörsdorf im Taunus, in einer bitterst-harten Zeit.

Ihm war eigentlich bestimmt, "Knecht zu werden und "Knecht" zu bleiben. Halt Knecht  eines grösseren Bauern. Aber er fühlte sich nicht zum Knecht geboren. -und begann zu kämpfen- sommers erst  beim Bauern arbeitend / später als Bau-hilfs-Arbeiter in Wiesbaden-
Im Winter beim Förster, Bäume fällend - und eisern sparend.
Er wollte Heiraten -aber nicht als Knecht, sondern als Bauer.

Also sparte er sich -über Jahrzehnte-  -Münzchen für Münzchen- die Anzahlung für einen Bauernhof zusammen.
Zu seinem 50. Lebensjahr wars endlich geschafft -
 Dann konnte er "seine Anna" heiraten, die als Magd in Reichenbach im Taunus arbeitete, damals 32 Jahre alt. 
So glücklich, wie leistungsmässig härtest,  waren die nächsten Jahre: es war noch Land zuzukaufen und Vieh, damit der Bauernhof eine mittlere Familie auch ernähren konnte. Also machte Anna die Hauptarbeit auf dem Hof und Opa Karl verdiente "auswärts"  dazu:

Im Sommer fuhr er täglich mit dem Fahrrad etwa 40 km von Wörsdorf nach Wiesbaden, um dort "auf dem Bau zu arbeiten".
Winters arbeitete er im Wald.

Sein Arbeitsalltag - bis "der Hof ab-bezahlt war" -
den Sommer über:
wenn er spät nachts von Wiesbaden zurückkam, genoss er sein einfaches Abendbrot - und ging todmüde zu Bett. er legte sich nicht hin - sondern kniete sich hinein --- denn, wenn er umfiel, war es Zeit, aufzustehen, das Pferd einzuspannen und Futter für seine Tiere von Hand zu mähen und einzufahren.
Schnelles Frühstück- und dann wieder die 40 km mit dem Fahhrad nach Wiesbaden.
Im Winter, bei der Wald-Arbeit konnte er sich etwas vom harten Sommer erholen. Weil der weg zur Arbeit hin-und-zurück nur zig Minuten dauerte - und das Futter nicht mehr geerntet werden musste, sondern, beispielsweise als Heu und Rüben vorrätig lagerte.

Und  -trotz dem ganzen persönlichen "stress"-  :
im Sportverein fand er geselliges Freizeit-Vergnügen - und  wurde gar noch als
"Gau-turn-Meister"  zum besten Sportler des Landkreises gekürt. er genoss grossen Respekt. War gar öfters Faschingsprinz - und schliesslich "im Nebenjob" noch OrtsBürgermeister.
UND er war ein sehr liebevoller Ehemann, Vater und Grossvater.

Vor keinem anderen Menschen hatte ich je
so viel liebevollen, wie so hohen Respekt,
wie vor diesem Grossvater!

Da er auch "unter Hitler" Ortsbürgermeister war, wurde er von den Amerikanern sofort, als "schlimmer Nazi" inhaftiert.

Wir hatten damals 2 "Fremdarbeiter" auf dem Hof, Josek und Fedosja. Die beiden schafften es, dass Grossvater bereits am nächsten Tag wieder frei war:
"Karl nix böse Nazi ! Karl sehr gute Mensch ! Immer, immer gut zu uns ! "

Die Kinder meiner "hessischen Grosseltern":

Elsa, die Älteste, gross, kräftig, gute Figur, etwas markantes Gesicht, sehr selbstbewusst, heiratete einen Sattlermeister aus Niedernhausen - mit eigenem Haus, grossem Garten drumrum und -respektabler- eigener Werkstatt -
alles von seinem Vater, Louis Schreiner, geerbt.

Meine Mutter, Anna,  "machte" in Idstein/Taunus
die "mittlere Reife" -
dann aber Stop einer möglichen beruflichen Karriere,
weil sie mit dem Lehrer und Feldwebel, Paul Gerlach, anbandelte,
dessen "Trupp" einige Zeit in Wörsdorf stationiert war. ---
Und bald darauf ich, Söhnchen Wolfgang, "unterwegs war".

Wilhelm, der Jüngste kam mit Grossvater Karl nicht gut klar, weil er --- im Vergleich zum fast unereichbaren Vorbild des Grossvaters --- "etwas lieber feierte als arbeitete" -
er wurde Kampf-Flieger,
stürzte mit seinem Flugzeug in einem Moor ab -
brach sich dabei einige Knochen- und fand "später" in Wiesbaden eine Arbeit als Hausmeister.

Nun zu Vaters Familie:
Grossvater Gottlieb war Schuh-Macher-Meister.
An dessen Werkstatt und deren angenehmem Geruch
ich mich noch gut erinnere:

Auf einem podest - etwa 2 x 3 m - in der rechten Ecke des WohnZimmers war seine Werkstatt. wo ich -liebend gerne- 
immer wieder mal "auch was tun wollte"-
was ich dann nach einer -wortlosen- kopfnuss des grossvaters schnell wieder bleiben liess.
GrossVater Gottlieb war ein zierlicher, sehr intelligent dreinschauender, fast schüchterner Mensch.

Grossmutter Sophie war
-auch noch im Alter- eine bildschöne Frau.
etwas grösser, als "ihr Gottlieb", sehr selbstbewusst -
bis kämpferisch- und lieb und herzensgut, wie ihr Gottlieb.

Deren  älteste Tochter, Gertrud, war ein lieber Mensch.
Der älteste Sohn, Erwin, "fiel im Krieg".

Mein Vater, Paul,  bekam -als sehr intelligentes Kind
ärmerer Eltern- ein Stipendium zum "Lehramts-Studium". - Wurde also Volksschul-Lehrer.
Kam 1946 -mit einigen Kriegs-Verwundungen-
 aus der KriegsGefangenschaft "heim".
Seine Psyche war von den Kriegserlebnissen sehr mitgenommen. Er hatte "geübt", zu Töten, um nicht selbst getötet zu werden. -- Was DAS seelisch mit ihm anstellte, verflüchtigte sich nicht "einfach so" !

Er und ich brachten es -daraus- nie zu einem
"Guten Verständnis". Leider !
ER versuchte mich,  das 6-jährige Bübchen"heimkehrend"
- fast gnadenlos- herum-zu-kommandieren.
Worauf  ich "mit totaler BefehlsVerweigerung" reagierte:
"Du kannst mich Anschreien und Schlagen, so viel du willst
- ich machs nicht !"

Den Unterschied zwischen der liebevollen,
fürsorglichen Erziehungsweise von Mutter und Grosseltern. ---

Und dem mit Kommandoruf :  "Wollffgannng !!!!" startenden "bedingungslosen  Herumkommandieren" des Vaters
konnte ich nicht anders,
als per totaler Verweigerung "verarbeiten".

Ich ging auch "bei ihm", meinem Lehrer-Vater,
zur Schule. Eine extrem unerfreuliche Erinnerung !
 
Die anschliessenden Lehrer am Gymnasium waren "viel angeehmer ! -- ABER - mit meinen gut 1,90 m Körpergrösse
war ich täglich -so ab der dritten  UnterrichtsStunde
"körperlich sehr gestresst"
Denn die damalige Kombi-Schulbank
- eine 2-er-Sitzbank mt dem SchreibPult zusammengeschraubt-
war nur für Körpergrössen bis 1,80 m "bequem".

 Trotzdem arbeitete ich anfangs gut mit.
Bis mir eine Hausaufgabe "sehr schwer fiel". --- Also -hilfesuchend und hoffend- auf zum Lehrer-Vater.--- DER schaute sich die Aufgabe nicht mal an, sondern schlug mir das Schulheft um die Ohren: "Du passt in Zukunft besser auf ! Klar !?!"
Audienz beendet.

Ab DA hatte ich nur noch wenig  -bis NULL-
"Bock aufs Gynasium".
Habe mir aber bereits in jungen Jahren fest vorgenommen:
Wenn ich mal Kinder habe, werde ich DIE nie im Stich lassen - sondern immer gut und treu an ihrer Seite stehen !

Unser Vater/Sohn-Verhältnis besserte sich im lauf der jahre nur wenig, und blieb - auch bis zu seinem Tod - "sehr angespannt":
Etwa eine woche vor seinem Ableben (er lebte im Haus meiner Schwester, in etwa 300 km Entfernung) klingelte mein Telefon. -

Das anschliessende  "Gespräch" lief etwa so ab :
erst Stille  im Hörer... ... , dann   " !Wolllffgggangg! ...   ....  hier spricht dein Vater !!!... ... ... ... ..."
" ... ... ich erwarte deinen Besuch - spätesssttensss-   Morgen ! ! !

Ich bedaure wirklich sehr, aber es tut mir immer noch nicht leid, dass ich nur mit
 " !NEIN! "    antwortete -    und den Hörer auflegte !

Seine ständigen (manchmal auch über 1 Monat "prügelfrei)  ungerechten Ohrfeigen bis Prügel prägten mich natürlich:
SO wollte ich NIE werden !
Aber - meine "so erworbene" weit überdurchschnittliche Sensibilität gegenüber " KommandoTönen, Ungerechtigkeiten und Unfairness" schadete mir oft selbst -sehr , weil ich öfters über-reagierte.

UN-tätig gegenüber laufender  ungerechter Züchtigung blieb ich nicht:
Etwa ab  dem 10. Lebensjahr trainierte ich meinen Körper bei jeder Gelegenheit.um mich irgendwann so stark sein zu können, dass ich mich nicht mehr "Ducken" müsste.
14 Jahre alt,  fühlte ich mich stark genug:
als er wieder mal zum Schlagen  ausholte,
packte ich ihn an seiner gepflegten, schneeweisen Hemdsbrust
und schleuderte ihn von mir weg an die gegenüberliegende Wand:

"DUUU schlägst mich nicht mehr !!!"
Bekam er -selbst kreidebleich geworden- zu hören.
Und somit war ich ab diesem Tag "prügel-frei".

Mein liebes Mütterlein schlug ER zwar nicht. aber er machte sie ab und zu -vor uns beiden Kindern- so lange "fertig"
(oft aus nichtigem Anlass),
bis sie sich, bitterlich weinend, ins Schlafzimmer zurückzog.

Bald nach "meinem Prügelfrei"
rührte er mal wieder so richtig Mütterleins Seele durch.
Auch dem machte ich -als 14-jähriger ein Ende:
"! Vater, ab sofort hörst du auf, Mutter SO zu quälen !"
ER "verstand".
Mutter hatte nie den Gedanken sich scheiden zu lassen.
Dazu war sie viel zu Treu erzogen. -
Aber das Ehe-Leben meiner - von IHM sehr geliebten- Schwester hat er, Vater,   schlimm beeinflusst:
Margits Ehemann ist erfolg-reich, stolz, despotisch -
UND "behandelt Margit ähnlich schlecht,
wie ich es vom Vater gegenüber Mutter kannte.

Als ich DAS das erste Mal beobachtete fragte ich -bei passender Gelegenheit- meine Schwester entsetzt, wie sie das denn aushält.
Ihre Antwort - -aus meiner Erinnerung-:
Ja, ER, mein Rüdiger treibts mit mir  schon manchmal schlimm. aber ich geb ihm keine Widerworte mehr - hab immer wieder das warnende Beispiel von Papa und Mama vor Augen!  UND - wenn ich "still" bleibe, gibt ER ja auch bald wieder Ruhe."

Die "Vorgeschichte" - vom Vater Paul zu verantworten:
Mich, den Sohn "behandelte" ER mehr schlecht als recht -
Töchterchen Margit liebte und verwöhnte ER .
Margit hatte "erst" einige respektierliche UND liebevolle Freunde
aber sie "schlug nach der Hand, die sie streichelte".
Bis sie Rüdiger kennenlernte, der sie "schlecht behandelte" -
den SIE aber liebte ===>

ich gehe davon aus, Margit war vom sie verwöhnenden Vater
"geprägt"
(der zu Mutter schlecht - zu Töchterchen liebevollst war)
und "flog" deshalb auf einen "Vater-ähnlichen-Typ-Mann".

Mein Vater --- als ich ihn NICHT -"auf Befehl"-
ein letztes Mal besuchte, enterbte mich.
Nahe 300 000 Euro Vermögen hatte er -stetig jammernd,
dass er fast nichts hätte- angesammelt.

Ich verzichtete sogar auf meinen Pflicht-Teil, des Erbes,  da ich aus seinen nun "kalten" Händen nicht annehmen mochte, was er mir -mit warmen Händen- niemals gegeben hätte.
Im Grunde war ER ja Opfer und Täter zugleich-

ABER
ER hatte wahrhaftig auch Verstand genug
! und gar "Pädagogik gelernt" ! Ich könnte noch sehr viel drüber Schreiben, aber nun Ende des Themas:
 "Oh. mein Papa!" ---


Nur eins noch:
mit meinen 4  Kindern, hatte ich, je älter die wurden,
immer mehr "Verständigungs-Schwierigkeiten".
Wohl weil ich sehr sensibel gegen "groben bis unfairen Umgang"
geworden war und geblieben bin ---
und die  Kids, wohl aus ge-erbten Genen, 
als selbst allmählich erwachsen werdend -
für mich "Sensibelchen" einfach zu wenig Probleme
mit rauhem, verletzendem -bis unfairem- Umgang hatten.

Tut mir sehr leid, meine Kinder, dass ich nicht die Macht hatte,  ES euch mit mir etwas leichter machen zu können.
Wirklich! Sehr!  Wie gerne hätte ich ...
wenn ich denn auch eine redliche Chance gehabt hätte !
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---- jetzt erst mal Verschnauf-Pause---
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den 7.12.21
Mittlerweile (seit 2015)  habe ich das Glück, endlich und stetig, einen liebevoll-toleranten Umgang miteinander
erleben zu dürfen !
Bei "meiner" neuen türkischen Familie.
  VOR ALLEM  bei und mit  meiner lieben Hayriye !


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Vielleicht kommt Hayriyes so besonders liebes, gutes Verhalten
und unsre sehr glückliche Zweisamkeit DA-raus
auch daher,
dass Hayriye einen Vergleich ziehen kann.
Zwischen ihrem früh verstorbenen Macho-Ehemann und mir --
wobei ich  wohl ---vergleichend--- sehr gut wegkam ?!

Während MEINE beiden Ex-Ehefrauen  wohl
--aus Mangel an einem "Vergleichs-Ehemann"--
bei mir  wohl  "meine guten Seiten"
als selbstverständlich "über-sehen" hatten
und mir dafür meine tatsächlichen UND scheinbaren "Defizite "hoch anlasteten"

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NEIN, ich bin nicht bei "Engelchens" gelandet ---
es gibt auch unter toleranten Menschen. sich respektvoll Liebenden, wie Hayriye und mir  gelegentlich
aus Miss-Verständnissen "heftige Wortwechsel" !
ABER
der beidseitige liebevolle Respekt wird NIE ganz vergessen -
UND
man redet NICHT über --- sondern mit-einander
und ist   "von Natur aus"   fair zueinander.

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Vielleicht habt ihr, meine Kinder
und auch "fremde Kinder", die DAS HIER lesen
wenigstens die Chance, SO, an meinem Beispiel,
  rechtzeitig dazu zu lernen,
damit ihr euren Kindern bessere Vorbilder sein könnt ?!

Ich hoffe ES - und wünsche ES Euch Allen von Herzen ! 

... ... UND - da ja demnächst "so weit":
Frohe Weihnacht - und alles Gute für all die noch kommenden Jahre !







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