Diese Zeiten ?!

Wir brauchen mehr Ärzte ?!

7.6.22 Nach offizieller Meinung unsrer Ärzteschaft brauchen wir unbedingt - und baldigst mehr Ärzte ?! Was mir zweifelhaft ist:
Das letzte Lebensjahr, also das "Sterbejahr" verursacht im Schnitt  etwa gleich viel Kosten, als die zig Jahre zuvor. UND in Deutschland wird teils doppelt so viel operiert als in vergleichbaren Ländern. UND wir haben wohl immer mehr ehemalige Pharma-Industrie-Vertreter (oder "...Freunde") als Minister ?!  UND bei 14% Krankenkassen-"Bei-Trag" arbeiten wir etwa jeden 7. Tag für die Erhaltung unsrer Gesundheit ...   ... oder -umgerechnet- etwa 1,5 Monate im Jahr  ... ...

Kaum jemand denkt noch drüber nach. Weil ES "normal" geworden ist. ABER ... dass Etwas zur "Normalität" wurde heisst doch wohl nicht grundsätzlich und automatisch, dass ES auch gut so ist ?! Siehe Klima.

I. Die Kosten des "SterbeJahrs": Selbst schon gut 80 Jahre alt, erlebte ich -viel, viel zu oft- dass der "letzte L e b e n s-Erhalt"
für den Betroffenen nur eine "S t e r b e" - Verlängerung (manchmal eher "ein langsames zu Tode Quälen") war, was weitest mehr negative als positive Aspekte hatte.

Daher meine ich: "Man" sollte das "freiwillig sich Verabschieden können" intelligenter und leichter gestalten! Aus "Menschlichkeit" !

IIa. Dass in Deutschland teils deutlich zu viel operiert wird, ist bekannt. Und schlecht. --- Das Gegenteilige geschieht in England, wo teils nicht operiert wird, weil (z.B. wenn nur noch ein paar LebensJahre übrig) der Gesamt-Nutzen für den betroffenen Patienten gegen die Kosten für die Versicherten-Gemeinschaft "abgewogen" wird.
Ich hab die GeldBeträge nicht mehr abrufbar, weil es mich damals nicht interessierte. Aber zig-tausende Euro monatlich über viele Jahre pro einzelnem Kranken waren es wohl. Mehrfach. Um sich trotz vieler "handicaps" so frei wie machbar entfalten zu können ... ... ... Ich habe es jedem von Herzen gegönnt. Aber für mich selbst -in vergleichbarer Situation- hätte ich sorgfältigst und verantwortungsvoll abgewogen ob und wie weiter. 

Hier wäre es gut, eine Instituion zu schaffen, die (ähnlich wie bei PflegeStufen) abwägt, ob / welcher Aufwand "unterm Strich" - den Einzelnen UND die Gemeinschaft berücksichtigend- akzeptierbar / verantwortbar ist.

IIb



Mehr als Denk-Anregungen kann ich nicht geben.

Für mich selbst bin ich mir schon lange klar:
Leben ist nun mal endlich.
Eine "medizintechnische Verlängerung" die  "negative Lebensqualität" erzeugt, ist für mich so was von wieder-sinnig.
Dann lieber (wenn machbar) noch einige wenige "lichte Minuten" zum sich VerAbschieden können ... ... Und "entschlafen" !

Mal anders rum gedacht:
Bezüglich Essen, Kleidung, Wohnen und...und..
möchtest Du doch auch nicht die grösstmögliche Menge - ohne Qualität
sondern eine angemessene Menge mit guter Qualität zu akzeptablem Preis ...
...und bezüglich Leben... ?So lang wie irgend machbar? Qualität wurscht-egal ?!
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Abschliessend:
Wenn derzeitig "frag-würdige" Medizin-Leistungen wenigstens teilweise sinnvoll reduziert werden, könnten zig % medizinische Kapazitäten frei werden ---
statt immer mehr davon einsetzen zu wollen
um mit der "NICHT-Maschine Mensch"
noch mehr medizin-technischen Aufwand betreiben zu können.






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