Diese Zeiten ?!

Unter eines Baumes Blatt ..

2024  ... ein schillernd Falter Eileins pappt ---
geformt wie Nüsslein, winzigst klein 
hoffend auf der Sonne Schein ---
der  Leben erweckt, Erbgut vereint ---
bis ein rappzapplig Würmchen heranwächst, gedeiht

Das nächste Wunder mit dem Ei
geschah "nebenbei":

damit s Würmchen klein mit genügend Kraft
in die schützend Hülle ein Türchen sich schafft
war nicht nur sein Leben geborgen im Ei:  -
 ein stärkendes Müsli stand drin ihm bereit 

Nun draussen das Würmchen, erst winzigst klein
haut kräftig in sein Blatt hinein
 ums hunderte-fache wachsend drum
vom MiniPini zum MammutWurm

Das nächste Wunder folgt auf dem Fuss
nachdem erst gefressen ohn Überdruss
Stopfts Mammut nun nichts mehr in sich hinein
sondern hüllt sich in Seide, hochfest und fein

Hängend am seidenen Faden 
 an sonnigen Strahlen sich labend
in seidiger Hülle der Zauber geschieht ...
.... und ein schillernder Falter ihr entflieht.

tagtäglich begleitet uns Wunder um Wunder
mal verborgen, mal  grau, mal farblos, mal bunter ...
doch statt  die Wunder des Lebens hoch-heiligst zu ehren
bedienen wir  uns Tod bringender  Heere

und ... statt dem Leben zu dienen  -
ES glückselig geniessend ...   ... 
feiern-feuern wir Tod -
und pflanzen  wir Minen ... ...

copyright wolf gerlach, 28.1.24

Da ich heute "reges Interesse" feststellte: 
Das obige Dichtlein kannn ohne Nach-Frage beliebig genutzt und veröffentlicht werden,  wenn der Verfasser genannt wird.
Was  auch für alles auf diesem Blatt noch Folgende gilt ! 
Wolf Gerlach, Marmaris den 30.1.24

Über allen Wipfeln herrscht Ruh und Stille ....
... belebt nur von atomigen Pilzen ...  

Kommt bald ein Herbsttag wie man keinen zuvor sah ?
Kein Blatt entschwebet irgend einem Baum ... ...
denn all  die Blättlein fern und nah -
atomisierten sich ---  samt ihrem Baum  ...


Klein-David
den Goliath einst hat vernichtet
so lehret uns die biblisch Geschichte.

UND - die Goliathe unsrer Welt
vermehren sich nun rasend schnell
Milliarden Davids unterjochend
aufs verbürgte Recht der Stärkren pochend 

Doch auch viel Golis unterliegen
 ... spottend allen ihrem Siegen ...
denn ihr letztendlich grausig Lohn
war und blieb  De-Gen-Ration
--->
Wer fürstlichst eins, mit viel Gesinde ...
  als Deko-Wurm sich letzt-lich windet - - -
Und DIE, die IHM Nach-Kommen wollten
       ab Start kaum wussten, was DIE sollten ...   ...


Goethe sagte DAS "natürlich viel passender":
... .... "wenn ICH zum Augenblicke sage,
verweile doch ...  ! DU bist SO schön !  ...   ...  ---
SO ... sollst   DU   MICH   von dannen tragen" ...  ...
  einst vor rund 200 Jahren  --- ...in seinem "Faust"
..den ER
 ... in 40-jähriger Arbeit  ...   ...   so  wundersam schön und perfekt ... "erschaffen hat"...   ...

Wer "hier" öfters reinschaute, kann feststellen, dass ich viele Texte allmählich optimierte: Die startende GrundFassung ist  öfters holprig und roh. trägt nur die Grund-idee in sich - aber im Lauf von einigen zig Tagen wirds dann "geschmeidiger, gefälliger, runder, bunter".
Warum "so" ? :
Als Ex-Hand-Kopf-Werker bin ichs gewohnt,  mit einem "Rohling" zu beginnen -   der so lange  über-dacht, be-arbeitet  - und über-arbeitet  wird, bis er fein und ansehnlich genug aussieht - und auch gut  funktioniert ---
und Du kannst  mir "hier" nun  !gerne!    " beim Arbeiten über die Schulter schauen" .
Wolf(gang) Gerlach






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