Die Zeiten ?

Nützlichkeiten 05.21

Seit Millionen Jahren machen wir Menschen uns unsren Planeten "untertan"
indem wir ihn nutzen,
mit Hilfe seiner Erde die Früchte kultivieren die uns ernähren,
mit Hilfe seiner Lebewesen eigene Kraft sparten und Nahrung erzeugten
mit Hilfe von Wind, Feuer ... ... und unserer Intelligenz hilfreiche Techniken erzeugen
mit Hilfe von ALLEM gar künstliche Intelligenz erschafften
und  uns gar die Ur-Gewalt der Atom-Energie nutzbar machten

Wir gehen nicht mehr viel, und mühsam - langsam,  sondern
fahren mit Machinen-Kraft tausende Kilometer über Land
schwimmen weit über die Ozeane
und fliegen über zig-tausende Kilometer, bis zu den Sternen

Un-glaubliche Wunder über Wunder ... über Wunder
aus Sicht der Ur-Menschen -- klar !

ABER auch noch aus Sicht der Lebensweisen in meiner Kindheit
--- als ich geboren, vor gut 80 Jahren ---
ist die Welt "heute" gespickt mit Wundern über Wundern:

Damals, vor rund 80 Jahren ...   ...   ...
gab es die ersten Verbrennungskraft-Motoren, die Menschen und Maschinen bewegten. - In meinen 1000-Einwohner-Dorf.

EINEN Lanz-Bulldogg. Mit einem EinZylinder-Motor mit 20 Liter Hubraum, der vor Start vorgeglüht werden musste, der mit einer Handkurbel "angeworfen" wurde, die manchem ungeschickten "Starter" beim "Rückschlag" die Rippen brach. Der wegen seines Riesen-20l-Einzylinder bei wenig Gas sehr stark "nickte" -
wodurch dem Fahrer gelegentlich bei Langsam-Fahrten -wie beim Pflügen- 
die Speiseröhre vom Magen abriss.
Trotz all dem war der Lanz-Bulldog damals ein bestauntes Wunder der Technik !

Und EIN Auto, einen Lastwagen mit Holzvergaser-Motor, der die gesammelte Milch transportierte. Der Fahrer hiess Ludwig. Wenn man mich fragte, als kleiner Bub, wollte ich immer "Ludwig" werden.

Wir hatten sogar ein Radio. Einen "Volks-Empfänger": Der beim Einschalten erst mal jaulte und pfiff - bis in der Grossvater  "abgestimmt"  hatte.

Telefone gab es schätzungsweise 5. Damit konnte aber man nicht "einfach so" anrufen per Wählscheibe oder Tastatur...oh, no, sir ! Erst einmal landete man beim "Fräulein vom Amt". Wurde gefragt, welche Nummer man denn anrufen wollte. Und das Fräulein vom Amt "stöpselte um" . Per Hand.

Die Dorfstrassen waren gepflastert. Die Schuhe hatten Nägel in der Sohle - ähnlich Spikes in AutoReifen, damit sich die Sohlen nicht zu schnell abnutzten.
Die "Gülle" wurde abgepumpt und aufs Feld gefahren.

Wir hatten sogar eine eigene Schwengel-Wasser-Pumpe und mussten nicht am Dorfplatz, am Brunnen, Schlange-stehen --- für einen Eimer Wasser.

Es war einmal - vor n u r 80 Jahren !  In Deutschland !  Soooo primitiv !

Und gut wars und schön wars   !   !   !

Denn wir hatten nicht nur viele, nützliche Dinge mehr, als vor "unserer" Zeit -
wir hatte dazu auch noch viele menschliche Kontakte
mit Eltern, GrossEltern, Tanten, Onkeln, Vettern, Cousinen und deren näherer und entfernterer VerwandtSchaft und Bekanntschaft. Das ganze Dorf war wie ein vielfältiges Geflecht aus -weit überwiegend- freundlichen,  guten und nützlichen Menschen.
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Macht euch die Erde untertan - zieht Nutzen aus ihr- macht sie euch nützlich ---
Das war doch die Schlüssel-Botschaft als es "Licht wurde",
bei der "Erschaffung der Welt ?!

Untertan machen, nützlich machen ist aber keine Einbahnstrasse,
wie man wissen sollen könnte -
Auch Untertanen brauchen Essen, Kleidung, Wohnung !

Wer nur Nutzen ziehen mag, nur nimmt ohne zu geben, lebt parsitär
- ist ein Parasit !
Ein Parasit zieht  Nutzen aus der ihm "dienenden" Zerstörung des "Wirts"..
                                                         DAS
hat uns "ein Gott", der uns die Erde schenkte, zwar so nicht "erklärt" ---
aber auch kein Mensch weist einen anderen auf etwas Selbstverständliches hin,
wie etwa das Atmen nicht zu vergessen !
ES wurde UNS also nicht gesagt
im Vertrauen darauf, dass wir Verstand genug haben werden,
nicht an dem Ast zu sägen, auf dem wir sitzen
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Und darum, meine lieben Mit-Menschen,
die ihr so freundlich wart, bis hierher mit-zu-lesen,
lebt -  b i  t t e  - DA -nach
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Nutzen zu ziehen UND auch nützlich zu sein,
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denn nur dann besteht Hoffnung, dass wir alle noch lange daran Freude haben können,
uns die Erde untertan machen zu dürfen !