Diese Zeiten ?!

Blumenkästen mit Riesen - WasserSpeicher

8.10,22 Habe nun eine einfache und gute Lösung: 2 wasserdichte Gefässe.
Ein etwas kürzeres, mit grösserem Durchmesser + eines mit kleinerem Durchmesser,  Zwischen beiden Gefässen sollte ein "HöhenUnterschied" sein, damit Schädlinge keine "Brücke" finden.. AussenGefäss höher -- Beschattung fürs Innengefäss.
Das  InnenGefäss bekommt in einigen cm Höhe Bohrung/en, Öffnung/en , durch die ein saugfähiger "Docht" gezogen wird. Der Docht sollte innen im kleineren Gefäss einige cm "hineinragen" und aussen bis "gut" zum Boden des grösseren Gefässes herabhängen.
Das InnenGefäss mit  Erde oder ähnlich nützlicher Substanz (etwas tiefer als die Oberkante endend füllen. Planze oder Samen rein.
In das grössre Gefäss hinein damit.
Das grössere Gefäss mit Waser (?+Dünger) anfüllen.
Bis einige cm  über die Höhe des "Docht".

Tips:
     erste Versuche machte ich mit "glasklaren Wasser-/MineralWasserFlaschen" Sieht gut aus - für einige Jahre.  
   Die Innen-Gefässe ab 0,5 Liter bis 5 Liter FassungsVermögen. -  Die AussenGefässe mit 2 l bis 10 Liter "Original-
   FassungsVermögen:
   Erst mit spitzem Messer etwa 5 cm lang "anstechen" -  dann mit Schere fertig bearbeiten. !! Vorsichtig !!
    Die Gefässe wurden mit Bronze/Silber/FarbLack per Sprühdose verschönt - und Wäreme-reflektieren ---
    kann man aber auch mit Folie usw bekleben. --- Vorher "fettfrei reinigen" und /oder mit Stahlwolle aufrauhen
    bringt gute Lack-Haftung !
    An einer Stelle des Aussengefäss vor Lackieren mit Band  abkleben -  und nach Lackieren abziehen. So entsteht ein 
   "SichtFenster", macht den Wasserstand dann später gut sichtbar... 
    am Besten dieses "SichtFenster" nahe einem der "Dochte/Fäden/Saugstreifen" platzieren ....
     eventuell HöhenMarkierungen am SichtFenster zu besserer Kontrolle der FüllStände.

ES läuft folgendes ab:
das Innen-Pflanzgefäss bekommt (bei überhöhtem Wassersand) erst mal gut Wasser.
Sinkt der WasserPegel unter "DochtEintritt", verlangsamt sich der WasserZufluss nach innen immer mehr -
sodass die Pflanze "-- ! allmählich ! -- auf Sparkost gesetzt wird"
Ist "Aussen"Wasser alle, wird /muss die Planze von der RestFeuchte der TopfErde  innen "leben" -
und es wird allmählich (in 1 bis ca 7 Tagen) Zeit zum NachGiessen.
Den Höchst-WasserStand und die Höhe der "AnsaugÖfnnungen" kann/soll/muss man sich selbst
je nach WasserBedarf der Planzen und AussenTemperatur / Wind /
 Schatten  usw sinnvoll erarbeiten -
weil es (noch) keine ErahrungsWerte gibt.-

B esonderere Effekt  dieser "Konstruktion":
Die Gefässe können sich "beschatten" und/oder "isolieren" gut für heisse UND kalte Regionen !
Der "Duft" der Pflanze hat einen weiten Weg bis zum "Grund"  - weniger kriechende "Schädlinge"
Oben -zwische den Wänden der Gefässe- kann man noch ein "Duftkissen" anbringen --> sanfte SchädlingsAbwehr 
Die Pflanze bekommt -erst allmählich- weniger Wasser - was "verträglich" ist.
Wählt man ein ausreichend grosses "Aussengefäss", reicht der WasserVorrat  auch mehrere Wochen

"Bei mir", so lange über 40 Grad draussen, wenn 10-l-Gefäss aussen / 5-l-Gefäss innen/ StartFüllHöhe
ca 10 cm, DochtHöhe ca 5cm / 3 Dochte übern Umfang verteilt, reichte es, etwa alle  7 - 10 Tage nach-zu-giessen.

Machbarer ZusatzEffekt:
Ist das AussenGefäss deutlich "weiter" (etwa 5+ cm) , als das InnenGefäss, kommen (kleinere) Schnecken -wegen dem "WasserGraben" zum Innengefäss - und dessen "Überhöhung" kaum noch an die Planzen. Klebt man KupferBand auf das Aussengefäss - oder "elekrifiziert" es, gibts kaum noch "SchneckenBesuch".

Zusatz-Tips: Abstandshalter zwischen Aussen- und InnenGefäss machen die Kombination stabiler.
   Merere Aussengefässe miteinander (?kreisförmig?) verbunden können eine schöne "BlumenInsel" bilden.
   Hat man InnenGefässe in Reserve, kann der Austausch welkender/blüender Pflnzen in Minuten geschehen
    Mehrere Innengefässe in  e i n e "grosse Wanne" geht auch (Stabilisieren/Fixieren nicht vergessen!)
   Für Tüftler + Profis gibts noch massenhaft Variations-Möglichkeiten.
 
29.8.22
"Die Türkei" hat die gleichen BlumenKästen --- wie aus dem deutschen Baumarkt ---und  absolut un - tauglich in heissen Regionen. Aus der -konstruktiv bedingten- Not heraus giessen türkische Frauen DIESE Blumenkästen so lange von oben, bis die "unten" überlaufen. So alle 2-4 Tage. Das "Blöde": die mittelbraune Farbe "saugt die Sonne an" - und das SpeicherVolümchen unten ist lächerlich klein - für ein heisses Land ! UND auf der Schattenseite haben Schnecken unter dem "Griff-Rand" ein Super-NachtQuartier - UND Ameisen lieben es, sich in der meist trockenen Erde anzusiedeln.

Die deutlich bessere "Blumenkasten-Konstruktion" für heisse Länder:
Ein Aussen-Behälter aus hellem, sonnenbeständigem Material . Etwa gleich hoch -oder höher wie der obere Rand des einzusetzenden Blumenkastens.
Ein BlumenKasten, der rundum etwa 3 cm schmäler ist, als der AussenKasten.
und mit "Füssen" - oder "unterlegt", sodass der nach Befüllen !des AussenBehälters! noch einige cm Wasser unter sich hat.
Im BlumenKastenBoden sind 1 bis mehrere "Dochte" eingearbeitet, die gut bis zum Boden des AussenKastens reichen. 
Nach Einsetzen des bepflanzten BlumenKastens in den AussenBehälter Wasser im AussenBehälter einfüllen,
so dass es einige cm höher "steigt", als der BlumenKastenBoden.

Nun hat man etwa 1 Woche "Giess-Pause".

SO funktioniert die "GesamtKonstruktion" :

Das eingefüllte Wasser reicht für Tage bis  Wochen - je nachdem, welches RaumKlima und welche Technik "herrscht".
und man kann gut sehen, wann nach-zu-füllen ist -
und "verschwendet" auch kein Wasser mehr.

Kommt der WasserPegel tiefer als Unterkante BlumenKasten, gibt es zwar weniger -- ABER immer noch mehrere Tage-- Wasser,
welches die Dochte in den BlumenKasten saugen. Also KEINEN schlag-artigen AbBruch der "WasserVersorgung" mehr !

Wasser kommt immer nur "von unten", sodass es kein schnelles Abtrocknen und verhärten der obersten ErdSchicht gibt.

Ameisen, Schnecken und viele sonstige "ungeliebte Gäste" kommen (fast) nicht "innen rein".

Der AussenKasten schirmt den BlumenKasten vor der Sonne ab,  UND die oberste ErdSchicht des BlumenKastens ist  (im Vergleich zum "giessen von oben" relativ trocken --- weswegen insgesamt  DEUTLICH
  weniger Wasser verdunstet UND es auch an den Wurzeln der Pflanzen nicht zu heiss wird.

DAS war das Wichtigste. Es gibt noch ein paar zusätzliche "gags" - aber darüber mag sich jeder Leser -bitte- eigene Gedanken machen.                                    
                                                                            ---------------------------------

 Start zum Thema  vom 1.10.22 -
--- teils noch interessant, teils "überholt" ---
" Wie Du Deine Blumenkästen "urlaubsfest" machst ?! "


 
Mit Bohrmachine, langem 8-mm-Bohrer, "Docht" vom Wischmop, BadeWanne und Schnapsgläschen:

Eine / mehrere "Badewannen" besorgen, die gross genug sind für die BlumenKästen
Blumenkästen "unten" 1 - 3 mal waagrecht und  quer ganz  durchbohren
Mit StrickNadel  (oder starkem,  umgebogenem Draht) durch Bohrung gehen
"Docht" in Stricknadel einfädeln
und so durch den Blumenkasten ziehen, dass beiderseits einige cm herunterhängt
Genügend billige SchnapsGläschen  (oder andere "AbstandsHalter") sinnvoll auf dem Boden der Wanne verteilen
BlumenKasten in der Wanne auf die "AbstandsHalter" setzen
so dass die "Dochte" noch den Boden berühren
"BadeWanne" mit Wasser füllen - bis einige cm über den BlumenKastenBoden.

Wie lange der WasserVorrat dann anschliessend die Blumen "speist" hängt von so vielen  einzelnen, überall etwas anderen, Bedingungen ab, dass  mir eine "pauschale" Vorhersage nicht möglich ist ---

Also - Wer  ES
 richtig gut machen will, muss ES recht-zeitig vor seinem Urlaub aus-testen !

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Wenn ES
 gut geklappt hat, sags bitte weiter -
wenn nicht, sags/schreibs bitte zuerst  mir ! 

Wenn Du ein BlumenGeschäft / eine Gärtnerei / eine BlumenKastenFabrikation 
hast oder kennst, so könntest Du meine Gedanken zur LangZeit-Wässerung 
geschäftlich nutzen ---
etwa ähnlich wie AutoReifenVerkäufer einen LangZeitReifenLagerService anbieten / vermarkten.


Viel Spass beim Werken -
und alles Gute !
Wolf(gang)

wolfgang.gerlach.tr@gmail.com






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