Diese Zeiten ?!

Adlige Berufe

10.8.23 Adlige Berufe sind für mich Berufe, die relatv viele Rechte und relativ wenig Pflichten "gegenüber StaatsBürgern" beinhalten -- was durch eine besondere Gesetzgebung geregelt wird. 

Total unadlige, bürgerliche Berufe sind beispielsweise die HandWerksBerufe

Zwischen dem Kunden und dem Handwerker wird eine Leistung abgesprochen.
Der Handwerker / -auch der ingenieur -- hat eine angemessen gute Leistung
innerhalb einer vereinbarten Frist zu erbringen
und der Kunde hat den Handwerker dafür zu bezahlen, wie vereinbart ---
ist die HandWerksLeistung   n i c h t  akzeptabel,
hat der Handwerker das Recht auf Nachbesserung innerhalb akzeptabler Zeit ---
bleiben aber Mängel bestehen,
kann es nicht nur Lohn-Abzug geben -- s o n d e r n  der HandWerker haftet auch voll für jeden Schaden, den er "im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit" verursachte

Etwas "adlig angehauchte" Berufe üben sogenannte "Dienstleister" aus:
-- wie beispielsweise Ärzte, Lehrer, RechtsAnwälte, Berater, Frisöre

Diese haben zwar einen bestimmten LeistungsUmfang zu erbringen -
aber nur Teil-Pflichten bezüglich der Qualität ihrer Leistung.

Haften müssen diese Berufe nur, wenn deren SchlechtLeistung un-übersehbar für jeden normal denkfähigen Menschen ist UND es kein DrittVerschulden gibt,
Weshalb der schuldhafte LeistungsMangel oft nur per SachverständigenGutachten ermittelt und bewiesen werden kann.

Eine mittelprächtig adlige BerufSparte ist "der öffentliche Dienst"
wie beispielsweise Krankenkassen
"ein stiller Abschied vom LeistungsPrinzip" - laut FAZ / google
gehaftet wird "hier" n i c h t mehr für LeistungsMängel
sondern nur für -sach-verständig bewiesenen- schuldhaft verursachten- Schaden.
Die herausragende Pflicht der "öffentlich Bediensteten" besteht darin,
"sich höflich und achtungsvoll gegenüber StaatsBürgern zu verhalten"

Beamte sind zwar "nur einfacher Adel"    --weil nicht herrschend, sondern ausführend-
!aber einerseits eindeutig  "mit hoheitlichen Rechten ausgestattet"!
bei "totalster Gehorsamspflicht"  gegenüber RangHöheren   / VorGesetzten
.

Beamte haften "eigentlich gar nicht persönlich" , denn Väterchen Staat tritt in die Haftung seiner Beamten ein.   Mögliche Ausnahme;    ein Beamter handelte !beweisbar! vorsätzlich UND böswillig !

Beamter sein,  be-inhaltet sogar dann eine GehorsamsPflicht, wenn DAS, was ihm angewisen wurde gesetzwidrig ist -->  §55  und 56 BBG

Weitere Besonderheit:   VerschwiegenheitsPflicht    §61, 62 BBG

und - krönend-adlig-  dann der §54 BBG:
die Pflicht zu    "Achtungs-würdigem Verhalten"
                                                            ---------------------
Diese Art unterschiedlicher "Wertigkeit" von Berufen ist weder "gottgegeben", noch "natürlich", sondern ausschliesslich deswegen SO, weil von unserer Regierung so gewollt -  ---  und wir haben   DAS   soo    zu akzeptieren.

In anderen Ländern sieht DAS teils ganz anders aus - gibts zum Beispiel keine Beamten.

ABER    -sonnenklar-     jeder StaatsBürger hat sich nun mal an die spezielle "regelbasierte Ordnung" seines HeimatLandes zu halten. Damit er weder Chaos noch RechtLosigkeit fördert !

! UND ! ...   ... es ist sehr gut, zu wissen, welche Art "regelbasierte Ordnung" es in Deinem HeimatLand gibt! - Damit Du nicht aus Un-Wissen in Schwierigkeiten kommst ! ! !